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50 Jahre nachhaltige Entwicklung.
Es ist möglich.

Pilawa in Haiti: "Das macht einen echt fertig!"

Jörg Pilawa besucht betroffene Menschen in Haiti © Schernikau

Jörg Pilawa in Haiti, Markus Lanz in Kenia, oder Michaela May in Indien: Zahlreiche Prominente engagieren sich für die Arbeit der Welthungerhilfe und machen sich auf Projektreisen selbst ein Bild von der Situation vor Ort.

In Deutschland nehmen immer noch viele Menschen großen Anteil am Schicksal der Haitianer. Es wird noch Jahre dauern, bis sich das Land von den Folgen der Katastrophe am 12. Januar 2010 erholt hat. Umso dringender ist es, weiter aus den betroffenen Gebieten zu berichten: Von Fortschritten genauso wie von anhaltenden Problemen.

Nachdem die großen Spendenshows gelaufen sind, braucht es Durchhaltevermögen, um die Öffentlichkeit weiter mit Berichten über die Situation in Katastrophengebieten zu erreichen. Besonders hilfreich ist deshalb die Unterstützung durch Prominente. Sie sind es, die Hilfsbedürftigkeit und Hunger auch dann noch öffentlich ansprechen, wenn Nachrichten und Brennpunkte längst das nächste Thema im Blick haben. 

Auch der ZDF-Moderator Jörg Pilawa engagiert sich seit mehreren Jahren für die Welthungerhilfe. Zehn Monate nach dem Erdbeben verschaffte er sich selbst einen Eindruck und reiste mit der Welthungerhilfe nach Haiti. In der Hauptstadt Port-au-Prince besuchte er zuerst ein Flüchtlingslager, in dem fast 20.000 Menschen in Zelten lebten – dicht nebeneinander und ohne jegliche Privatsphäre. Pilawa fehlten die Worte: "Das macht einen echt fertig!" 

Danach ging es weiter Richtung Westen in das Bergdorf Papatam. Dort lernte er Saintrose kennen. Die junge Frau suchte in den Trümmern ihres Hauses tagelang erfolglos nach ihrem Mann – auch ihre Schwester und zwei Nichten hatte sie bei dem Erdbeben verloren. Für Saintrose und ihre Kinder baute die Welthungerhilfe ein neues Haus. 

Bilder des Elends sah Jörg Pilawa auch in Carrefour, auf dem Weg zurück nach Port-au-Prince. Auf dem Mittelstreifen einer vierspurigen Schnellstraße sind dicht an dicht kleine Zelte errichtet worden. LKW rasen mit hoher Geschwindigkeit an Männern, Frauen und kleinen Kindern vorbei. Die Zustände sind erschreckend: Müll, Staub, Geröll und Abgase. „Hier vegetieren die Menschen. Sie haben keine Matratzen, sie liegen auf dem nackten Boden. Das macht echt betroffen“, so Pilawa.

Zurück in Deutschland berichtet Jörg Pilawa in der ZDF-Sendung "Gut zu wissen", dem Rate-Quiz zugunsten der Welthungerhilfe, von seinen Erfahrungen. "Die Situation in Haiti hat mich berührt und ich habe mich gefragt: Was kann ein Mensch noch alles ertragen?“

Die Welthungerhilfe geht Schritt für Schritt in die richtige Richtung: Nach der Soforthilfe und dem Wiederaufbau, soll auch in die Landwirtschaft investiert werden. In Haiti und in anderen Katastrophengebieten will die Welthungerhilfe so gemeinsam mit Ihrer und prominenter Unterstützung auch in Zukunft nachhaltige Hilfe leisten.

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